Haarwachstum anregen: Hilfe für Haarausfall im Alter

von LadyLara
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Mit Anfang 20 ist das Haar oft dicht, glänzend und voller Leben. Irgendwann zwischen Mitte 30 und 50 verändert es sich. Das Haar wird feiner, lichter oder fällt vermehrt aus. Es ist ohne Frage ein natürlicher Prozess. Tatenlos zusehen muss man ihm dennoch nicht. Die richtige Pflege und ein bewusster Umgang mit dem Haar können das Haarwachstum positiv beeinflussen.

Warum wird das Haar im Alter dünner?

Es ist keine Überraschung, dass sich der veränderte Hormonhaushalt auf das Haarwachstum auswirkt. In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel. Östrogene haben direkten Einfluss auf das Haarwachstum. Fallen sie weg, wachsen die Haare langsamer nach, fallen aber schneller aus. Auch die Durchblutung der Kopfhaut nimmt ab und damit auch die Nährstoffversorgung der Haarfollikel. Hinzu kommen genetische Faktoren, Stress und Nährstoffmangel, die den Haarverlust weiter verstärken können. Ein gesunder Lebensstil kann das Haarwachstum anregen und mit der richtigen Pflege für dauerhaft volles Haar sorgen.

Haarpflege ist ein unterschätzter Faktor

Zu heißes Föhnen, aggressive Shampoos, ständiges Färben oder enge Zöpfe. Das tägliche Styling-Programm kann die Haare zusätzlich schwächen. Mit den Jahren verliert das Haar an Elastizität und Feuchtigkeit. Es braucht jetzt mehr Pflege, die auf die Bedürfnisse des Haars angepasst ist. Produkte mit reichhaltigen Rezepturen sind ein zuverlässiger Schutz vor stumpfen und brüchigem Haar. Sulfatfreie, milde Shampoos reinigen sanft und nährende Öle wie Arganöl sorgen für Geschmeidigkeit. Regelmäßige Kopfhautmassagen regen die Durchblutung der Kopfhaut an und wirken sich positiv auf das Haarwachstum aus. Spezielle Kopfmassagebürsten oder Kopfkrauler sind ideal für die Anwendung Zuhause.

Haarwachstum von innen fördern

Schönes Haar beginnt im Inneren. Was wie ein großmütterlicher Tipp klingt, hat einen wahren Kern. Das Haar benötigt Nährstoffe für ein gesundes Wachstum. Eisen, Zink, Biotin und Omega-3-Fettsäuren sind essenziell. Eine ausgewogene Ernährung mit viel grünem Gemüse, Vollkornprodukten, Nüssen und Fisch kann bereits viel bewirken. Wer sich unsicher ist, kann per Bluttest mögliche Mängel abklären und gezielt supplementieren. Auch pflanzliche Mittel wie Hirseextrakt, Brennnessel oder Schachtelhalm gelten als natürliche Booster für die Haarwurzeln.

Sanfte Helfer aus der Natur

Natürliche Öle und Tinkturen können Wunder bewirken. Rosmarinöl zählt zu den Lieblingen in der Haarpflege. Studien zeigen jetzt, dass Rosmarin die Durchblutung der Kopfhaut fördert und das Haarwachstum stimulieren kann. Dabei kommt es ganz ohne Chemie aus. Essenzen und Haaröle mit Rosmarin gibt es fertig im Handel, können aber auch selbst angesetzt werden.

Bei der Anwendung sollte man auf das eigene Gefühl hören und Geduld besitzen. Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Dies kann eine wöchentliche Anwendung mit einer entspannenden Kopfhautmassage sein oder ein Auftragen nach jeder Haarwäsche. Rosmarin duftet sanft, aber nicht aufdringlich. Produkte auf Wasserbasis können daher bis zur nächsten Wäsche im Haar bleiben, während Öle eher ausgespült werden müssen.

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