Retinol ist einer dieser Namen, die in der Beauty-Welt ständig fallen. Und obwohl der Wirkstoff in vielen Pflegeroutinen einen Stammplatz hat, ist oft nicht klar, was Retinol wirklich kann. Fakt ist: Kaum ein Inhaltsstoff wurde so intensiv erforscht und in seiner Wirkung bestätigt. Da jede Haut individuell auf Pflegeprodukte reagiert, ist es nicht garantiert, dass Falten gemildert werden und die Haut glatter und frischer aussieht. Retinol ist ein Begleiter in der Hautpflege, der verantwortungsvoll eingesetzt werden muss, um sein ganzes Können zu zeigen und für versprochene Veränderungen zu sorgen.
Falten? Linien? Retinol kann ansetzen
Um die Wirkung von Retinol gegen Falten zu verstehen, ist es gut zu wissen, was passiert. Retinol unterstützt die Zellerneuerung, regt die Kollagenbildung an und sorgt mit der Zeit für eine ebenmäßige Hautstruktur. Es ist jedoch ein Inhaltsstoff, der aufgrund der schnellen Zellerneuerung die Haut empfindlich macht. In Produkten wie dem Retinol Serum von DOC BERGER EFFECT werden daher begleitende Wirkstoffe kombiniert, die die Haut pflegen. Ziel ist es, die Wirksamkeit des Retinols auszuschöpfen und gleichzeitig die Hautbarriere zu unterstützen. Dieser Aspekt ist speziell in der Gewöhnungsphase wichtig, da die Haut sonst schuppig oder gereizt reagieren kann.
Frische Zellen machen die Haut klar und rein
Wer in jungen Jahren zu retinolhaltigen Produkten greift, interessiert sich bislang nicht für Falten. Es geht in erster Linie um Hautunreinheiten oder große Poren, die eine fettige oder Mischhaut begleiten. Auslöser für Pickel und Mitesser ist häufig, dass der Talg nicht aus den Poren abfließen kann und für Entzündungen sorgt. Ursache können Hautschuppen sein, die sich nicht ablösen und Verhornungen bilden. Eine schnelle Erneuerung der Hautzellen kann mit Schälen verglichen werden. Alte und abgestorbene Zellen werden in kurzen Intervallen abgestoßen. Dadurch können weniger Unreinheiten entstehen und es entsteht langfristig ein glattes Hautbild. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Poren weniger verstopfen und sich dadurch feiner zeigen.
Warum wird Retinol abends angewendet?
Der Zeitpunkt des Auftragens ist keine Option – Retinol gehört in die Abendroutine. So wunderbar die Ergebnisse sein können, so wenig ist Retinol ein Freund der Haut. Der Aufbau der Haut ist vielschichtig und komplex. Die äußere Schicht ist unser Schutzschild, sie bräunt bei Sonne und reagiert mit Reizungen bei Umwelteinflüssen. Je mehr sie leisten muss, desto eher zeigen sich Linien und Fältchen – einfach dargestellt. Retinol trägt die Schutzschicht ab und die frische, darunter liegende Haut wird sichtbar. Wenn jetzt UV-Strahlung auf die sensible Haut trifft, kann die Haut geschädigt werden. Bei der Anwendung von Retinol am Abend gehört Sonnenschutz am Morgen unbedingt dazu – unabhängig vom UV-Index.
So gelingt ein sanfter Start mit Retinol
Ein Serum oder eine Creme mit Retinol irritieren manchmal beim Start. Rötungen, trockene Hautpartien oder dass sich Hautprobleme verstärken, sind anfängliche Begleiter. Mit dem richtigen Vorgehen lässt sich diese Phase gut abfangen. Wer zum ersten Mal Retinol anwendet, sollte langsam starten und das Pflegeprodukt ein bis zwei Abende pro Woche auftragen. Speziell bei hochkonzentrierten Rezepturen, wie in einem Serum, sind kleine Mengen ausreichend. Die Konzentration sollte erst gesteigert werden, wenn sich die Haut wohlfühlt.